Wir messen die mentale Verfügbarkeit Ihrer Marke und decken auf, in welchen konkreten Kaufsituationen (Category Entry Points, CEPs) Sie präsent sind. Die Datengrundlage für Marketing, Marktforschung und Produktmanagement.
Unsere Messung wird dann wertvoll, wenn klassische Marktforschung keine klaren Handlungsfelder mehr aufzeigt. Wir helfen dabei, Wachstumspotenziale aufzudecken und Budgets zielgerichtet einzusetzen. Die Methode basiert auf den empirischen Erkenntnissen von Byron Sharp und dem Ehrenberg-Bass Institute, dem weltweit führenden Institut für evidenzbasiertes Marketing.
Ergebnisse wie ein sinkendes Image bieten kaum klare Handlungsimpulse. Wir identifizieren die konkreten Trigger, die einen Kauf auslösen und überführen diese in konkrete Metriken.
Die reine Markenbekanntheit reicht nicht aus. Wir messen die mentale Durchdringung in exakt den Momenten, in denen Zielgruppen eine Kaufentscheidung treffen.
Wir machen Annahmen über Käuferverhalten messbar. Unsere Heatmaps zeigen genau, bei welchen Category Entry Points Ihre Marke performt und wo White Spaces liegen.
Was Mental Availability Messung konkret verbessert
Die Fokussierung auf CEPs wirkt dann, wenn sie Komplexität reduziert und Investitionsentscheidungen absichert.
Klare Impulse für Kreation und Kampagnenplanung
Aufdecken von unbesetzten Nischen (White Spaces) im Markt
Vermeidung von Budgetverschwendung in irrelevanten Segmenten
Enge Verknüpfung von Research und realem Kaufverhalten
Gemessen wird das über vier zentrale KPIs:
Mental Market Share: Ihr mentaler Marktanteil, direkt gekoppelt an realen Umsatz.
Mental Penetration: Wie viele Käufer Ihre Marke mit relevanten Anlässen verbinden.
Network Size: Die Breite Ihrer Verankerung über verschiedene Kaufanlässe hinweg.
Share of Mind: Wie viel mentaler Raum Ihnen bei bereits erreichten Käufern gehört.
Viele Unternehmen nutzen klassische Brand Health Studien. Wenn es jedoch um echtes Wachstum und strategische Handlungsfähigkeit geht, liefert die CEP Messung entscheidende Vorteile.
Klassisches Brand Tracking
Misst oft nur allgemeine Einstellungen und Sympathiewerte.
Impliziert fälschlicherweise, dass eine gemochte Marke automatisch gekauft wird.
Liefert selten konkrete Maßnahmen für die Produktentwicklung oder das Marketing.
Mental Availability und CEPs
Fokussiert sich direkt auf konkrete Auslöser und Kaufsituationen.
Zeigt präzise, in wie vielen spezifischen Momenten Käufer wirklich an die Marke denken.
Bietet klare Daten für das nächste Werbemotiv, die Vertriebsstrategie oder neue Produktfeatures.
Was sind CEPs und wo kann man sie nutzen?
Category Entry Points sind die Triggerpunkte, die einen Kauf oder eine Nutzung auslösen. Ein Beispiel: Wer hungrig ist und keine Zeit zum Kochen hat, denkt an Lieferando. Wenn Sie diese Trigger kennen, können Sie Kommunikation und Produkt so ausrichten, dass die Präsenz im Kopf in genau diesen Momenten steigt.
Funktionieren CEPs auch für Produkte abseits von FMCG?
Absolut. Der Ansatz ist nicht auf hochfrequente Konsumgüter beschränkt. Auch niederfrequente Produkte und Dienstleistungen profitieren enorm von dieser Methodik. CEPs geben einen klaren Rahmen, um einen ganz spezifischen Teil der Buyer Journey greifbar zu machen: die Identifikation der konkreten Kaufanlässe. Wie unser Beispiel aus dem Bereich der Fahrradsicherheit zeigt (z.B. "tägliches Pendeln im Stadtverkehr"), lassen sich damit die Triggerpunkte abseits des klassischen Supermarktregals exakt identifizieren und messbar machen.
Funktioniert die CEP Messung auch für B2B und erklärungsbedürftige Produkte?
Ja, gerade hier liegt oft der größte Hebel. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Category Entry Points nur für schnelldrehende Konsumgüter (FMCG) funktionieren. Tatsächlich basiert jede Kaufentscheidung auf konkreten Auslösern, im B2B-Umfeld sind diese oft sogar rationaler und klarer benennbar. Der Unterschied liegt in der Art der Trigger. Statt spontaner Impulse wie Hunger oder Durst geht es im B2B um situative Anlässe wie eine anstehende Neuanschaffung, ein Compliance-Audit, den Ausfall einer bestehenden Anlage oder die Skalierung eines Standorts. Wir identifizieren, an welche Marke ein Einkäufer oder technischer Entscheider in genau diesen Momenten denkt. Da an B2B-Entscheidungen meist mehrere Personen (Buying Center) beteiligt sind, zeigt die Messung zudem, ob Ihre Marke bei allen relevanten Rollen präsent ist oder nur bei einer.
Wer profitiert von diesen Studien?
Marktforschungsteams erhalten ein extrem robustes Instrument zur Erklärung von Marktanteilen. Marketingabteilungen nutzen die Insights, um treffsichere Kampagnen und klare Positionierungen zu bauen. Produktmanager können aus den identifizierten Nutzungssituationen direkte Anforderungen für neue Features ableiten.Workshop oder als begleitendes Sparring aufsetzen.
Wir arbeiten nicht mit Standard-Trackern nach Schema F, sondern passen unsere Forschung und Zusammenarbeit an Ihre Kategorie, Projektphase und Zielsetzung an. Ob initialer CEP-Workshop, punktuelle Validierungsstudie oder fortlaufendes Mental Availability Tracking – unser Anspruch ist immer derselbe:
Klarheit schaffen. Entscheidungen ermöglichen. Wirkung erzeugen.
Wenn Sie Marktforschung und Kundenzentrierung nicht nur als Datenübung sehen, sondern evidenzbasiert für fundiertere Entscheidungen, treffsichere Kampagnen und messbares Wachstum nutzen möchten, sind wir der richtige Partner.



















